Deutschland Daten
Lohnentwicklung Deutschland 2018–2026
Nominal stiegen die deutschen Löhne seit 2018 um rund 21 %. Der Inflationsschock 2021–2022 sorgte jedoch für reale Lohnverluste. Seit 2023 erholt sich der Reallohn.
Median 2018
3.460 €
Ausgangspunkt
Median 2026
4.200 €
Aktuell
Wachstum nominal
+21 %
8 Jahre
Medianlohn-Entwicklung
Nominal- vs. Reallohnwachstum (jährlich)
| Jahr | Nominallohn | Inflation | Reallohn |
|---|---|---|---|
| 2019 | +3.2 % | 1.4 % | +1.4 % |
| 2020 | +1.1 % | 0.5 % | +0.7 % |
| 2021 | +1.9 % | 3.2 % | -1.3 % |
| 2022 | +4.4 % | 7.9 % | -3.5 % |
| 2023 | +6.2 % | 5.9 % | +0.2 % |
| 2024 | +5.5 % | 2.2 % | +3.1 % |
| 2025 | +4.2 % | 1.7 % | +2.8 % |
| 2026 | +3.8 % | 1.8 % | +2.5 % |
Mindestlohn-Geschichte
Häufige Fragen
Wie haben sich Löhne in Deutschland seit 2018 entwickelt?
Von 2018 bis 2026 stiegen die Medianlöhne nominal um ca. 21 % — von 3.460 € auf 4.200 € pro Monat. Real (inflationsbereinigt) war das Wachstum jedoch geringer, insbesondere 2021–2022 durch den Inflationsschock.
Was ist der Unterschied zwischen Reallohn und Nominallohn?
Der Nominallohn ist das absolute Gehalt in Euro. Der Reallohn berücksichtigt die Inflation — er zeigt, wie viel man sich real leisten kann. Bei hoher Inflation sinkt der Reallohn, auch wenn das nominale Gehalt steigt.
Wann stieg der Mindestlohn auf 12 Euro?
Am 1. Oktober 2022 wurde der Mindestlohn auf 12 € die Stunde angehoben — ein einmaliger Sprung um über 2 €. Bis dahin lag er bei 9,82 €/h. Seither gilt er als Richtmarke für Niedriglöhne.