Krankengeld
Krankengeld-Rechner 2026
Wer länger als sechs Wochen krank ist, erhält nach der Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber Krankengeld von der Krankenkasse. Es berechnet sich nach deinem Gehalt — allerdings mit einem Deckel und einer Netto-Begrenzung.
Nur für Netto-Berechnung (90%-Cap)
+0,6 % PV-Kinderlosenzuschlag
max. 78 Wochen (§ 48 SGB V)
Wochen 1–6: Lohnfortzahlung
2.500 €
Netto / Monat — voller Lohn
Ab Woche 7: Krankengeld
1.986 €
Netto KG / Monat (nach RV + PV)
Gesamt (12 Wochen)
6.212 €
Netto gesamt (inkl. LFZ)
Krankengeld-Berechnung im Detail
Brutto-Krankengeld
Abzüge vom Krankengeld
Wie lange zahlt der Arbeitgeber bei Krankheit?
In den ersten 6 Wochen (42 Kalendertage) einer Erkrankung zahlt dein Arbeitgeber dein volles Gehalt weiter — das ist die gesetzliche Entgeltfortzahlung nach §3 EFZG. Erst danach springt die Krankenkasse mit Krankengeld ein.
Wie wird Krankengeld berechnet?
- Tägliches Bemessungsentgelt = Jahresbrutto (max. BBG-KV 66.150 €) ÷ 360
- Brutto-Krankengeld/Tag = Tagesbrutto × 70 %
- Deckel: Das Brutto-Krankengeld darf nicht mehr als 90 % des täglichen Nettoentgelts betragen
- Maximum 2026: (66.150 € ÷ 360) × 70 % = 128,46 €/Tag = 3.853 €/Monat
Der Krankengeld-Monat wird mit 30 Kalendertagen berechnet (§47 Abs. 1 SGB V).
Wie lange kann ich Krankengeld beziehen?
Krankengeld wird für maximal 78 Wochen pro Erkrankung innerhalb eines Zeitraums von drei Jahren gezahlt. Danach endet der Anspruch — auch wenn du noch krank bist. Für eine neue Erkrankung entsteht nach einer Pause neuer Anspruch.
Häufige Fragen zum Krankengeld
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Kein Steuer- oder Rechtsrat. Alle Berechnungen sind Näherungswerte zur allgemeinen Orientierung und ersetzen keine individuelle Beratung durch einen Steuerberater oder Rechtsanwalt. Grundlage sind die gesetzlichen Bestimmungen für 2026 — Änderungen durch den Gesetzgeber vorbehalten. Stand: Januar 2026.
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