Freelance Stundensatz Rechner 2026

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Berechne deinen persönlichen Mindeststundensatz — basierend auf deinem Wunscheinkommen, Krankenversicherung, Betriebskosten, Arbeitszeit und Steuern. In 6 Schritten zum Ergebnis.

Schritt 1 von 6Einkommen

Was möchtest du netto verdienen?

Dein gewünschtes Nettoeinkommen pro Monat nach allen Abzügen.

Als Freelancer zahlst du keine Lohnsteuer — nur Einkommensteuer am Jahresende. Dieses Netto ist das, was nach Steuern und allen Kosten bei dir bleibt.

Stundensatz-Formel: So funktioniert die Berechnung

Jahreskosten = Wunschnetto × 12 + KV × 12 + Overhead × 12

Jahresumsatz = Jahreskosten ÷ (1 − Steuersatz)

Billbare Stunden = (252 − Urlaub − Krank) × Std./Tag × Auslastung

Mindeststundensatz = Jahresumsatz ÷ Billbare Stunden

Wichtig: Die 252 Arbeitstage sind der deutschlandweite Durchschnitt inklusive gesetzlicher Feiertage. Urlaubstage und Krankheitstage reduzieren diese Zahl weiter. Mit typischen 25 Urlaubstagen und 10 Krankheitstagen verbleiben etwa 217 Werktage — von denen dann noch die Auslastungsquote abgezogen wird.

Häufige Fehler bei der Stundensatz-Kalkulation

Krankenversicherung unterschätzen

Angestellte zahlen nur die Hälfte (~7,3 %). Als Selbstständige/r zahlst du den vollen Beitrag — oft über 900 €/Monat. Viele Einsteiger rechnen das gar nicht ein.

100 % Auslastung annehmen

Kein Freelancer rechnet jeden Tag ab. Realistische Werte liegen zwischen 60 % (Einsteiger) und 80 % (Etablierte). Wer 100 % annimmt, kalkuliert sich arm.

Steuern vergessen

Das Netto auf dem Konto ist nicht dein Gewinn. Der Staat will seinen Teil — beim mittleren Einkommen ca. 25–35 % des Umsatzes. Quartalszahlungen an das Finanzamt sollten in die Kalkulation fließen.

Keine Rücklagen bilden

Freelancer haben kein Kurzarbeitergeld, kein Krankengeld in den ersten 6 Wochen und keine Rentenversicherung (außer freiwilliger Beitrag). Plane 10–20 % des Umsatzes als Rücklage ein.

Häufige Fragen zum Freelance-Stundensatz

Um deinen Mindest-Stundensatz zu ermitteln, addiere deine jährlichen Wunsch-Nettokosten (inkl. Steuern, KV, Betriebsausgaben) und teile sie durch deine fakturierbaren Jahresstunden. Deine fakturierbaren Stunden ergeben sich aus deinen Arbeitstagen, Arbeitsstunden pro Tag und deiner realistischen Auslastung (z.B. 70%).

Kein Steuer- oder Rechtsrat. Alle Berechnungen sind Näherungswerte zur allgemeinen Orientierung und ersetzen keine individuelle Beratung durch einen Steuerberater oder Rechtsanwalt. Grundlage sind die gesetzlichen Bestimmungen für 2026 — Änderungen durch den Gesetzgeber vorbehalten. Stand: Januar 2026.

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