Stundenlohn
Stundenlohnrechner 2026
5.0 · 1 BewertungWie viel verdienst du eigentlich pro Stunde? Dieser Rechner rechnet dein Monatsgehalt in einen Stundenlohn um — brutto und netto — und prüft automatisch, ob du über der Mindestlohngrenze von 13,90 €/h liegst.
= 45.600 € / Jahr
Bayern: 13, Berlin/Hamburg: 9–10
Stundenlohn (brutto)
26 € €
Monatsgehalt (brutto)
3.800 €
45.600 € / Jahr
Arbeitsstunden-Berechnung
Gesetzlicher Mindestlohn 2026: 14 € / Stunde (2.039 € / Monat bei 40h Woche)
Wie berechnet man den Stundenlohn aus dem Monatsgehalt?
Die gängige Formel für Vollzeit- und Teilzeitstellen rechnet dein Monatsgehalt über ein Quartal (13 Wochen) auf deine Wochenstunden um:
Stundenlohn = (Monatsgehalt × 3) ÷ (Wochenstunden × 13)
Monatsgehalt = (Stundenlohn × Wochenstunden × 13) ÷ 3
Beispiel: Bei 3.000 € Monatsbrutto und einer 40-Stunden-Woche ergibt sich (3.000 × 3) ÷ (40 × 13) = 17,31 € Stundenlohn. Umgekehrt wird aus 18,00 €/Std. bei 35 Wochenstunden ein Monatsgehalt von (18 × 35 × 13) ÷ 3 = 2.730 € brutto.
Warum nicht einfach durch 4 Wochen teilen?
Ein Monat hat nicht exakt 4 Wochen — im Schnitt sind es 4,33 Wochen (52 Wochen ÷ 12 Monate). Bei einer 40-Stunden-Woche ergibt das 173,33 Stunden pro Monat, nicht 160 (= 40 × 4).
Häufiger Fehler: durch 4 statt durch 4,33 Wochen teilen
Wer sein Monatsgehalt einfach durch (Wochenstunden × 4) teilt, überschätzt den Stundenlohn um rund 8 %. Bei 3.000 € und 40 Std./Woche: 3.000 ÷ 160 = 18,75 € (falsch) statt korrekt 3.000 ÷ 173,33 = 17,31 €.
Der Rechner oben geht noch einen Schritt weiter: Er berücksichtigt zusätzlich deine individuellen Urlaubs- und Feiertage und ermittelt so deine tatsächlich gearbeiteten Stunden — nützlich, um deinen effektiven Stundenlohn pro geleisteter Arbeitsstunde zu kennen. Für den offiziellen Vergleich mit dem Mindestlohn oder für Gehaltsverhandlungen ist die 173,33-Stunden-Regel der Standard.
Stundenlohn im Überblick 2026
So ordnest du einen Stundenlohn ein — berechnet mit der 173,33-Stunden-Regel bei einer 40-Stunden-Woche:
| Stundenlohn | Monatsgehalt | Jahresgehalt | Einordnung |
|---|---|---|---|
| 13,90 € | 2.409 € | 28.911 € | Gesetzlicher Mindestlohn 2026 |
| 15,00 € | 2.600 € | 31.199 € | Einstiegsbereich |
| 18,00 € | 3.120 € | 37.439 € | Solide Vergütung / Fachkräfte |
| 20,00 € | 3.467 € | 41.599 € | Facharbeiter-Durchschnitt |
| 25,00 € | 4.333 € | 51.999 € | Überdurchschnittlich / Akademiker |
| 30,00 € | 5.200 € | 62.399 € | Hohes Einkommen / Führungskräfte |
Effektiver Stundenlohn: Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld & Boni einrechnen
Dein monatlicher Stundenlohn zeigt nicht, was du im Jahresdurchschnitt wirklich verdienst — Sonderzahlungen fehlen. Der effektive Stundenlohn rechnet sie mit ein:
Effektiver Stundenlohn = Gesamt-Jahresbrutto ÷ (Wochenstunden × 52)
Beispiel: 3.000 €/Monat entspricht 17,31 €/Std. Kommt ein Weihnachtsgeld von 1.500 € hinzu, steigt dein Jahresbrutto auf 37.500 € (statt 36.000 €). Bei 40 Std./Woche ergibt das 37.500 ÷ (40 × 52) = 18,03 € effektiver Stundenlohn — knapp 0,72 € mehr als der reine Monatslohn suggeriert.
Gesetzlicher Mindestlohn 2026
Seit dem 1. Januar 2026 gilt in Deutschland ein gesetzlicher Mindestlohn von 13,90 € pro Stunde (2025: 12,82 €). Er gilt für Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigte, Minijobs (bis 603 €/Monat) und Werkstudenten gleichermaßen. Kein Arbeitgeber darf weniger zahlen. Ausnahmen gelten nur für Pflichtpraktika, Jugendliche ohne abgeschlossene Berufsausbildung und Auszubildende (für sie gilt die tariflich geregelte Ausbildungsvergütung).
Die Überstunden-Falle
Wer regelmäßig unbezahlte Überstunden leistet, drückt seinen effektiven Stundenlohn — im Zweifel sogar unter den gesetzlichen Mindestlohn. Das ist ein Verstoß gegen das Mindestlohngesetz (MiLoG). Betroffene können die Differenz rückwirkend bis zu 3 Jahre einfordern.
Häufige Fragen
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Kein Steuer- oder Rechtsrat. Alle Berechnungen sind Näherungswerte zur allgemeinen Orientierung und ersetzen keine individuelle Beratung durch einen Steuerberater oder Rechtsanwalt. Grundlage sind die gesetzlichen Bestimmungen für 2026 — Änderungen durch den Gesetzgeber vorbehalten. Stand: Januar 2026.
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