Altersvorsorge
Rentenlücke berechnen 2026
BewertenDie gesetzliche Rente reicht selten, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Der Rechner zeigt dir, wie groß die Lücke zu deinem Wunsch-Netto ist — und welche monatliche Sparrate sie schließt.
Deine Angaben
63–70; Regelalter 67
Wir nehmen an, dass es (real) gleich bleibt.
Steht in deiner Renteninformation der DRV (Feld „Entgeltpunkte“).
Faustregel: 70–80 % deines heutigen Nettos.
Nach Inflation. Breit gestreute ETFs: langfristig ca. 3–4 %.
Deine monatliche Rentenlücke
732 €
Wunsch-Netto 2.100 € minus gesetzliche Netto-Rente 1.368 € — in heutiger Kaufkraft.
Kapital zu Rentenbeginn
194.429 €
reicht 25 Jahre (1 % Realrendite)
Sparrate pro Monat
393 €
für 27 Jahre bei 3 % real
Berechnung im Detail
Weitere Rechner
So berechnen wir die Rentenlücke
- Entgeltpunkte hochrechnen: Zu deinen bisherigen Punkten kommen bis zum Rentenbeginn jedes Jahr so viele dazu, wie dein Gehalt im Verhältnis zum Durchschnittsentgelt (2026: 51.944 €) wert ist — höchstens bis zur Beitragsbemessungsgrenze.
- Brutto-Rente: Entgeltpunkte × Rentenwert (ab 1. Juli 2026: 42,52 €) × Zugangsfaktor. Wer vor 67 geht, verliert 0,3 % pro Monat, wer später geht, gewinnt 0,5 % pro Monat.
- Netto-Rente: Davon gehen als Rentner Kranken- (7,3 % plus halber Zusatzbeitrag) und Pflegeversicherung (voller Beitrag, 3,6 % mit Kind, 4,2 % kinderlos) ab. Einkommensteuer ist nicht enthalten.
- Lücke: Wunsch-Netto (Prozentsatz deines heutigen Nettos) minus Netto-Rente.
- Kapital und Sparrate: Das Kapital ist der Barwert der Lücke über 25 Jahre bei 1 % realer Verzinsung. Die Sparrate ist der monatliche Betrag, der bis zum Rentenbeginn bei deiner angenommenen Realrendite auf dieses Kapital anwächst.
Alle Beträge sind in heutiger Kaufkraft gerechnet. Möchtest du zuerst nur wissen, was die gesetzliche Rente bringt, nutze den Renten-Rechner; was von deinem Gehalt heute netto übrig bleibt, zeigt der Brutto-Netto-Rechner.
Warum entsteht überhaupt eine Rentenlücke?
Die gesetzliche Rente ist als Basisabsicherung angelegt, nicht als Vollversorgung. Das Rentenniveau liegt bei rund 48 % des Durchschnittsverdienstes vor Steuern — und wer über dem Durchschnitt verdient, erreicht wegen der Beitragsbemessungsgrenze noch weniger Anteil seines letzten Gehalts. Hinzu kommen Abzüge für Kranken- und Pflegeversicherung sowie die nachgelagerte Besteuerung. Wer Teilzeit arbeitet, Lücken im Lebenslauf hat oder früh in Rente geht, hat zusätzliche Abschläge.
Je mehr Jahre bis zur Rente bleiben, desto kleiner ist die nötige Sparrate — der Zinseszins arbeitet für dich. Wer fünf Jahre früher anfängt, spart oft mehr als ein Drittel der Rate. Ein Blick in die Rentenlücke lohnt deshalb in jedem Alter, aber je früher, desto günstiger.
Häufige Fragen zur Rentenlücke
Kein Steuer- oder Rechtsrat. Alle Berechnungen sind Näherungswerte zur allgemeinen Orientierung und ersetzen keine individuelle Beratung durch einen Steuerberater oder Rechtsanwalt. Grundlage sind die gesetzlichen Bestimmungen für 2026 — Änderungen durch den Gesetzgeber vorbehalten. Stand: Januar 2026.
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